der 27ste

Ich habe gerade gesehen, das der letzte Eintrag schon vier Monate her ist. Da kann ja mal wieder was neues her.

Was war denn so in der Zeit, da muss ich mal überlegen…

Ahja, das SilF!
Das SilF oder besser gesagt das SilFestival ist eine Jugendfreizeit über Silvester und findet auf dem Evangelischen Jugendhof Sachsenhain statt. Organisiert wird das vom GJW-NOS. Ich war jetzt bereits zum zweiten Mal dabei. Während ich beim ersten Mal als Ton-Techniker dabei war, war dieses Mal als Familiengruppe dabei.

Was für eine geniale Zeit! Die Jugendlichen, die in meiner Familiengruppe waren, waren „bunt gemischt“. Während am Anfang noch die meisten zurückhaltend waren, wurden die Gruppenzeiten intensiver.

Worum ging es eigentlich?
Das Thema war „Helden gesucht!“ Und so lernten wir, wer ein Held ist und wer nicht. In gemeinsamen Plenumszeiten mit anschließender Familiengruppenzeit haben wir einiges gute durchgearbeitet.

Besonders der Jahresabschluss war sehr intensiv. So durfte ich mal wieder feststellen, dass Gott mich gebraucht. Ich möchte Euch an dieser Begebenheit teilhaben lassen:
Ich war im „Raum der Stille“ zum Zuhören und Beten eingeteilt. Ich blätterte in der Bibel die dort auslag und und fand einen Vers, der mir zwar ins Auge sprang, aber offensichtlich nicht für mich war.   Dann kam jemand herein. Sie lief direkt auf mich zu und bat mich für sie zu beten. Ich sagte gerne zu, und fragte, wofür ich denn beten soll. Sie wurde etwas zurückhaltender und antwortete, dass sie gerne die Gabe der Weisheit haben möchte. Weiter sprach sie, dass sie gerne mehr Licht in der Welt sein möchte. Ich dachte „Wow, welch ein Anliegen!“ und fing an zu beten. Noch während des Gebets merkte ich, dass der Vers, den ich gerade gefunden hatte, für sie war. Nach dem Gebet sprach ich ihn ihr zu und sie fing an zu strahlen. Sie strahlte noch, als sie den Raum verließ, so dass ein anderer, der gerade herein wollte ihr noch verwundert nachschaute.

 

Am 26. Januar verstarb mein Großvater. Ich war ja noch auf seinem 90. Geburtstag im Dezember. Es war ein schöner Tag in einem kleinerem Familienkreis. Kaum einer dachte an dem Tag daran, dass wir uns nur kurze Zeit später wieder treffen werden. Aber obwohl der Tag der Beerdigung total verregnet war, waren sehr viele zum Abschied gekommen. Wirkliche Trauer kam bei mir aber nicht auf. Ich weiß, dass mein Opa jetzt zu Hause angekommen ist. 72 Jahre war es dunkel für ihn. Es gab nur das innere Licht Gottes für ihn. Jetzt kann er die Herrlichkeit Gottes wieder mit seinen Augen sehen.

 

Dieses Jahr waren wir als Jugendmitarbeiter in der Jugendherberge in Gerolstein auf Klausur. Nachdem das Ankommen recht holprig war, weil die Jugendherberge ausgebucht und dementsprechend sehr voll war. Aber nach 1,5 Stunden Verspätung konnten wir mit unserem Programm starten. Bis kurz vor Mitternacht hatten wir acht Flipchart-Blätter vollgeschrieben.
Auch am nächsten Tag ging es straff weiter. Ich glaube, diese Mitarbeiterklausur war die intensivste, die wir bisher hatten. Nach dem gemütlichen Abendessen beim Griechen waren wir dann noch spontan im Kino.
Die Klausur war lang, erschöpfend, aber nicht langweilig und sehr erfolgreich.
Ich habe echt ein geniales Mitarbeiterteam! 🙂

 

Pfingsten stand natürlich wieder das PfiLag in Lauenstein auf dem Programm. Mit rund 100 Kindern und 40 Mitarbeitern frierten wir um die Wette. Das in diesem Jahr die Eisheiligen genau auf Pfingsten fielen, war wahrlich kein Geschenk. Aber das ganze Lager war in diesem Jahr irgendwie merkwürdig. So gab es schon beim Aufbau Zeitverzögerungen, Mitarbeitermangel und viel zu viel Grillfleisch. Ich selbst besuchte meine Schwester, bzw. ging mit ihr, ihrem Verlobten und unserer Tante Hannelore frühstücken. Es war eine gute Zeit!
Auch in diesem Jahr hielt ich zwei Mitarbeiterandachten, ein Abendlob und gestaltete mit Debora Fischer den AbschlussGoDi.

 

Letztes Wochenende war ich mal wieder in Cuxhaven. Der Wasserrettungszug des DLRG Bezirks Cuxhaven-Osterholz hatte seine jährliche Katastrophenschutzübung. Es galt dieses Mal, die Weserinsel Harriersand zu evakuieren. zwischendurch musste dann noch schnell ein Sperrwerk von Treibholz befreit werden, da die Strömung das Holz doch etwas zu schnell hineintreiben ließ. Und es galt Schäden zu verhindern.

 

Im Moment bin ich recht ausgebucht. Ich plane derzeit eine Gemeindefreizeit, eine Jugendfreizeit und heute habe ich noch gepredigt.
Am Freitag war ich auch noch mit der DLRG Burbach in Herborn auf dem Hessentag. Dieses Volksfest geht ganze zehn Tage! Wir waren aber nur am Freitag da, um unser neues Boot auszustellen. Der Tag war mit ein paar Übungen in Zusammenarbeit mit dem DRK und der BRH Rettungshundestaffel gespickt. Ich hatte aber auch Zeit, etwas umher zu schauen. Einen medizinischen Notfall gab es auch zwischendurch für mich zu bearbeiten, aber das war schnell mit den Rettungskräften vor Ort getan.

Amerikanischer Panzer Bradley M1

So, das war mal wieder etwas von mir. Ich gelobe, demnächst wieder in kürzeren Abständen zu schreiben. 😉

Be blessed!