Was, wenn Weihnachten zum Alptraum wird?

Weihnachten, das Fest der Liebe, das Fest der Geschenke, das Fest der Familie, das Fest der Freude, das Fest der Besinnlichkeit.

Weihnachten hat viele Namen, aber was, wenn Weihnachten nicht das Fest der Freude, der Liebe, der Familie ist. Wenn es keine Geschenke gibt und wenn man einfach kein Weihnachten feiern will.

Es kann viele Gründe geben, warum Weihnachten nicht gefeiert werden will: Die Trauer um einen geliebten Menschen, der immer da war und eben dieses Jahr nicht mehr kommen kann.Oder ein Ereignis, das traumatische Erinnerungen auslöst, sobald man nur in der Adventszeit angekommen ist.

Wir gehen immer davon aus, dass man gerne Weihnachten feiert, dass man gerne mit seiner Familie zusammen kommt, gerne die Kerzen am Weihnachtsbaum anzündet.

Was aber wenn ein Zusammentreffen der Familie fast immer einen Atomkrieg auslöst, was, wenn man sich daran erinnern muss, das letztes Jahr das Haus ausgebrannt ist, nachdem man die Kerzen am Baum angezündet hat?

Ich persönlich kann vieles nicht nachvollziehen, warum manche Weihnachten nicht feiern wollen. Wir hatten früher schöne Heilig Abende. Ich kenne aber wohl auch Streit an Weihnachten, aber das hat mir das Weihnachtsfest nicht vermiest.

Warum also gibt es Leute, die nicht Weihnachten feiern wollen? Was hat dazu geführt, dass Weihnachten zum Alptraum geworden ist?

Ganz ehrlich? Ich habe keine Ahnung!

Ich habe viel darüber nachgedacht. Und als erstes musste ich mir die Frage stellen:

Warum feiern wir eigentlich Weihnachten?

Die Frage wurde gestern in einem Gottesdienst einigen Kindern gestellt. Die Antworten waren unterschiedlich. Wenn wir Erwachsenen die Frage stellen, kommt die oben genannten Antworten. Immer seltener kommt als Antwort, dass das der Geburtstag Jesu sei.

Der Geburtstag Jesu. Ein Mensch der vor über zweitausend Jahren geboren wurde und dessen Geburtstag wir heute feiern? Ja, genau. Aber wer war dieser Jesus? Jesus, der Sohn einer Jungfrau… Einer Jungfrau? Das klingt doch absurd. Biologisch gesehen ist es das auch, aber man hat ja schon so einige Wunder erlebt. Es wurde sogar Jahrhunderte vor der Geburt angekündigt. Micha und Jesaja haben es schon geweissagt und auch Daniel berichtet über diese Geburt. Gott selbst sagt sogar schon im 3. Kapitel des ersten Buches der Bibel, dem 1. Mose, dass er jemanden schicken wird.

Wie merkwürdig, dass wenn ein solches Wunder Jahrhunderte vorausgesagt wird und dann auch noch tatsächlich geschieht, keiner sich daran erinnert. In Matthäus 1 Vers 23 wird das noch einmal aufgegriffen: „Seht, das unberührte Mädchen wird schwanger sein und einen Sohn zur Welt bringen, den man Immanuël nennen wird“, denn das bedeutet: Gott ist mit uns.

In diesem kleinen Vers steht nicht nur das eine Jungfrau ein Kind bekommen wird, sondern auch, dass es ein Sohn namens Immanuel sein wird. Moment mal, hieß der nicht Jesus? Ja, Josef gab ihm den Namen Jesus. Jesus bedeutet „Gott rettet

Also handelt es sich hier um eine weitere Aussage. Beides zusammen ergibt eine fantastische Nachricht. Gott ist mit uns, er sendet seinen eigenen Sohn und damit sich selbst zu uns Menschen. Und dann heißt er auch noch Jesus, was aussagt, dass dieser kleine Junge, der dort in der Krippe liegt, einmal die Welt retten wird. Damit ist Jesus das größte Geschenk, das uns jemand machen konnte.

Geschenke macht jemand der den anderen liebt. Man schenkt seinen lieben Geschenke um ihnen seine Liebe zu zeigen. Wenn Jesus also ein Geschenk an uns Menschen ist, dann ist Gott einer der uns liebt. Und wenn es ein solches Geschenk ist, dass Gott sich selber schenkt, dann bedeutet das noch einmal mehr, dass Gott uns Menschen liebt, weil er einer von uns werden wollte, um zu verstehen, was uns bedrückt. Die Geburt Jesu ist der Beginn der Rettung der Welt. Die Geburt Jesu hat die Welt verändert, sie ist nicht mehr so, wie sie war. Sie wird nie mehr so sein. Und das ist gut so. Ja, die Welt ist noch nicht das, was wir gut nennen. Die Rettung hat zwar begonnen, aber sie ist noch nicht am Ende. Weil die Welt noch nicht gut ist, gibt es Leute, die Weihnachten nicht feiern können. Die Alpträume haben, wenn sie an Weihnachten denken. Selbst wenn sie die gute Nachricht kennen und sie für wahr halten, heißt das nicht, dass es so einfach ist.

Jemand der diese Nachricht nicht kennt und sie noch nicht gehört hat, hat nicht mal die Hoffnung, dass diese Welt einmal gut wird. Ich bete dafür, dass diese Hoffnung die Welt erreicht. Und ich bete für die, die Weihnachten nicht feiern können, aus welchem Grund auch immer, dass sie wissen dürfen, dass Gott auch dann bei Ihnen ist, wenn sie es gerade nicht sehen können.

Gott rettet, Gott ist bei uns, er, der Gesalbte.
Immanuel Jesus Christus.